Mit Pferd und Wagen durch die Welt fahren

20 Jahre Kutschen-Fahrfreunde Kirchhellen – ein Grund zum Rückblick und zum Feiern

Kutschenkorso, Frühjahrsausfahrt, Kutschenwallfahrt, Kutschenralley und Herbstausfahrt - Begriffe, die für die Kirchhellener Kutschen-Fahrfreunde seit vielen Jahren zum festen Bestandteil ihrer Jahresplanung gehören. Denn das sind die Hauptaktivitäten des Vereins, der Anfang Oktober sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hat. Zum Festakt in der Gemüsescheune Holthausen kamen zahlreiche Freunde, Bekannte und Mitglieder des Vereins. Oberbürgermeister Bernd Tischler und Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Vorsitzenden zu richten und den Verein für sein Wirken, auch über den Rand Kirchhellens hinaus, zu würdigen.

Allen voran galt natürlich dem im vergangenen Jahr plötzlich verstorbenen Werner Stratmann das Gedenken - denn er hat die Kutschenfreunde über die 20 Jahre intensiv geleitet und begleitet. Gegründet wurde der Verein am 5. Oktober 1991, als sich einige Kirchhellener mit ihren Kutschen auf den Weg nach Reken zum Frankenhof machten, um dort ein Wochenende zu verbringen. Später am Abend in geselliger Runde entstand die Idee, „die schöne, grenzenlose Freiheit des Kutschenfahrens durch eine klitzekleine vereinsähnliche Struktur noch etwas zu verbessern“.

Es folgte eine lebhafte Diskussion mit dem Ergebnis eines handgeschriebenen Gründungsprotokolls. Im Laufe der Jahre wurde die Gemeinschaft der Kutschenfreunde immer größer und es entwickelten sich mehr und mehr Aktivitäten, die noch heute zu den Höhepunkten des Vereinslebens und des Lebens in Kirchhellen gehören. Heute zählt der Verein 72 Mitglieder aller Altersklassen. „Das ist ja auch das Besondere an uns - wir sind generationsübergreifend aktiv“, freut sich Heiner Sump, 2. Vorsitzender. Auch die Fahrlehrgänge mit abschließender Prüfung gehören zu den schwerpunktmäßigen Aktivitäten. Schließlich will Kutsche fahren gelernt sein. gj

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