Reken - Am Benediktushof Maria Veen hat sich ein Förderverein gegründet, der die Arbeit in den Wohnbereichen unterstützen will. Rund 20 angehörige von Bewohnern, einige Mitarbeiter und Bewohner sowie engagierte Bürger aus Reken, Borken, Dorsten und oberhausen wählten in der Gründungsversammlung den Vorstand des Vereins.
Dazu gehören Dr. Hildegard Becker-Stötzel, Dirk Senftleben, Ute Schwanemeyer und Nadine Nagel als Kassenwartin. Zur Unterstützung hat der Vorstand einen Fachbeirat berufen. Ludger Berger, Bernhard Harborg und Christoph Hartkamp, drei langjährige Benediktushof-Mitarbeiter, werden in diesem Beirat ehrenamtlich tätig sein.
Der neu gegründete Förderverein möchte sich durch das Sammeln von Spenden und durch das Unterstützen von Projekten in den Wohnbereichen des Benediktushofes engagieren. „Für viele Bewohner ist der Benediktushof zumindest ein zweites Zuhause“, erläutert Christoph Hartkamp, einer der Fördervereins-Initiatoren. Diese 165 Menschen und ihre Aktivitäten zu unterstützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern, sei erklärtes Ziel. Dazu gehören Projekte in den Bereichen Freizeit, Kultur und Bildung sowie besondere heilpädagogische und psychosoziale Förderung für Menschen mit Behinderungen, für die öffentliche und sonstige Mittel nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Gründungsmitglied Felix Müller, der seit 53 Jahren im Benediktushof wohnt, freut sich besonders über den neuen Förderverein und wünscht bei allen Vorhaben gutes Gelingen.
Mit der von der Gründungsversammlung einstimmig verabschiedeten Vereins-Satzung will der Förderverein nun im Vereinsregister beim Amtsgericht Borken die Gemeinnützigkeit erlangen. Wer die Arbeit des Fördervereins unterstützen möchte, kann sich an Bernhard Harborg (Telefon: 02864/ 889 508) wenden. Der Förderverein freut sich über jegliche Unterstützung.