Im Oktober 1979 gründeten eine Handvoll Jäger und Liebhaber des Teckels den Teckelclub Grafenwald. Ziel sollte es damals sein, einen für die Jagd tauglichen und für den Liebhaber treuen Teckel zu züchten. Heute treffen sich die 95 Mitglieder zu regelmäßigen Ausbildungsformen, zu Zuchtschauen und zur Geselligkeit. „Es ist übrigens egal, ob man Dackel oder Teckel sagt. Wir sagen in der Regel Teckel, doch der geläufigere Name ist wohl Dackel“, meint Ute Gretz, seit 1988 Vorsitzende des Vereins.
Seit 1986 ist der DTK-Grafenwald zur Untermiete im Bottroper Schäferhundeverein SV-Bottrop, der seinen Platz an der Plaggenbahn hinter dem Marienhospital hat, ansässig. Dort trifft man sich jeden Dienstagabend zum gemütlichen Stammtisch, der Teckel ist mit dabei. Ute Gretz ist Züchterin und hat selbst sechs Rauhaardackel. Die Begleithundeausbildung und jagdliche Prüfungen werden ebenso angeboten wie Zuchtschauen. Denn Ausbildung ist wichtig für den Umgang mit dem Tier. Schließlich ist ein Teckel ein Jagdhund und muss gut erzogen sein, um ohne Leine keine Eigeninitiative zu ergreifen, wenn es durch Feld und Flur geht. Gehorsam und Leinenführigkeit, allgemeines Verhalten im Straßenverkehr sowie Führersuche zu Land und die Wasserarbeit werden trainiert. Ausstellungen und Zuchtschauen lassen das Herz eines jeden Teckelbesitzers höher schlagen – hier kann man die Früchte für vielleicht jahrelange Zuchtarbeit ernten.
Die jährliche Wanderung führte in diesem Jahr zum Heidhof und obwohl es „Hunde und Katzen regnete“, zeigten sich die 53 Menschen und 20 Dackel bester Laune – und gewiss gab es auch für die Vierbeiner eine Grillwurst! gj