Gladbeck - Für die 17 jährige Cellistin Felicia Hamza geht ein bewegtes Jahr zu Ende. Aufgewachsen in einem Musikerhaushalt begann 2012 für sie nach zwei Studienjahren als Jungstudentin an der Musikhochschule Maastricht der „Ernst des Lebens“. Mit dem renommierten Bundesjugendorchester bereiste sie in der ersten Jahreshälfte Deutschland, Polen, Italien und China und spielte Konzerte in voll besetzten Sälen. „Für meine musikalische wie auch persönliche Entwicklung war das eine inspirierende und bedeutsame Erfahrung auf meinem Weg zum Berufsmusiker“, blickt Felicia Hamza zurück.
Eine ebenso unersetzliche Disziplin im Heranreifen zu einem soliden wie wettbewerbsfähigen Musiker stellt das solistische Konzertieren dar. Hierzu hatte die Stipendiatin der Gladbecker Sparkassenförderung für Kunst und Kultur reichlich Gelegenheit. So absolvierte sie als Gewinnerin des Regional- Lions-Musikwettbewerbs Westfalen-Lippe 2012 den Lions- Bundeswettbewerb im vergangenen Mai. Als jüngste Teilnehmerin von 18 ersten Regional-Preisträgern aus ganz Deutschland konnte sie einen siebten Platz und hohe Anerkennung der Jury entgegennehmen. Als Solistin folgte Felicia im Oktober einer Einladung nach St. Petersburg, um bei zwei Konzerten im Rahmen eines Austauschprogramms zwischen der Essener und der St. Petersburger Musikschule im Palais der großen Poeten Gawril R. Derschawin und Vladimir Nabokow teilzunehmen und Werke von Faure, Chopin und Tschaikovsky zu spielen. Das prächtige, geschichtsreiche St. Petersburg war ebenso beeindruckend wie die persönlichen Begegnungen mit dort lebenden Musikern. Ein weiteres Konzert für das nächste Jahr ist bereits in Planung.
Neben ihrem Studium in Maastricht wird Felicia im Juni 2013 als Solistin von Elgar`s Cellokonzert mit dem Rheinischen Orchester Duisburg debütieren – eine Herausforderung, auf die sich Felicia riesig freut – ist es doch eines ihrer Lieblingskonzerte auf ihrem Instrument. gk