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Eine kostspielige Angelegenheit

Mit den neuen Parkautomaten werden gebührenfreie Parkplätze in Gladbeck zur Rarität

Gladbeck - Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Autofahren zu einem teuren Vergnügen geworden ist. Dabei sind es neben den Tankkosten die Parkgebühren, die den Geldbeutel erleichtern. Auch in Gladbeck sind die Parkplätze, auf denen das Auslegen einer Parkscheibe genügt, zu einer Rarität geworden.

Konnte man bis Anfang des Jahres noch im Bereich der Bottroper Straße in unmittelbarer Nähe zum Hallenbad umsonst parken, ist hier mittlerweile ein kostenpflichtiger Parkschein nötig. Die Ausnahme bildet lediglich der einzige Parkplatz vor der BARMER. Hier darf eine Stunde mit Parkscheibe geparkt werden – kein Wunder, dass sich der Stellplatz größter Beliebtheit bei den Autofahrern erfreut. Auch für den Parkbereich an der Schillerstraße und dem Kreisverkehr zur Buerschen Straße sucht man kostenfreie Parkplätze vergebens. Hier ist für eine Stunde ebenfalls ein Parkschein für 0,50 Euro zu ziehen. „Die Einbeziehung weiterer Parkflächen in die Gebührenpflicht ist Teil der Vorschläge im Rahmen des Stärkungspaktes“, erklärt Peter Breßer-Barnebeck von der Stadt Gladbeck. Ferner rechne die Stadt mit jährlichen Mehreinnahmen von knapp 55.000 Euro.

„Ich finde die Höhe der Parkgebühr in Ordnung, in anderen Städten zahlt man häufig mehr. Allerdings hat sich die Parksituation, seitdem das ehemalige Karstadt-Parkhaus geschlossen ist, enorm verschlechtert. Viele Autofahrer, vor allem Auswärtige, müssen lange suchen, bis sie einen Parkplatz gefunden haben“, gibt der Gladbecker Marcel Dembitzki zu bedenken. Zwar versuchen viele Bürger die kostenpflichtigen Parkplätze zu vermeiden, doch haben Parkflächen, bei denen eine Parkscheibe genügt, im Zentrum mittlerweile Seltenheitscharakter. So ist auch im Parkhaus des City Centers eine Parkgebühr in Höhe von 0,50 Euro pro Stunde zu entrichten. Wer allerdings noch kostenfreie Parkplatz-Geheimtipps kennt, sei beruhigt. Seitens der Stadt sind zunächst keine weiteren Parkautomaten geplant. mh

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