Kirchhellen - Ein großes Seniorenzentrum für 80 Bewohner und insgesamt rund 70 neue Mitarbeiter. Die Mammutaufgabe ist nahezu vollbracht. Seit dem 1. Mai 2013 ziehen bereits die ersten Bewohner in das neu errichtete DRK-Haus auf dem ehemaligen Gelände der Rottmanns Mühle mitten in Bottrop ein.
Kirchhellen - Ein großes Seniorenzentrum für 80 Bewohner und insgesamt rund 70 neue Mitarbeiter. Die Mammutaufgabe ist nahezu vollbracht. Seit dem 1. Mai 2013 ziehen bereits die ersten Bewohner in das neu errichtete DRK-Haus auf dem ehemaligen Gelände der Rottmanns Mühle mitten in Bottrop ein.
Der alte Baumbestand vor der Haustür wurde dabei ebenso beibehalten wie der historische Bottroper Name. Die Rottmanns Mühle wird einigen Bewohnern sicher noch ein Begriff sein. Ebenso wie Stadtgarten, Rotbachtal und Pferdemarkt – so heißen die Wohnbereiche auf den drei Etagen. „Jede Etage verfolgt ein eigenes Farbkonzept. Das gibt zusätzlich Orientierung“, erläutert Pflegedienstleiterin Beatrice Voß. Überhaupt ist das neue DRK-Haus bis ins kleinste Detail durchdacht. Zusammen mit Einrichtungsleiter Marc Bock hat Beatrice Voß das Konzept ausgearbeitet. Im Fokus steht dabei das Normalitätsprinzip. „Die Bewohner sollen so individuell wie möglich leben dürfen“, sagt die Pflegedienstleiterin, die seit über 20 Jahren in der Pflege arbeitet.
Jedes der 76 Einzelzimmer verfügt über ein eigenes, modern gestaltetes Bad. Wer mag, kann aber auch eines der beiden Zweibettzimmer beziehen. Zehn Bewohner gehören jeweils einer Hausgemeinschaft an und verfügen über einen eigenen Küchen- und Wohnbereich. Paradiesische Zustände für die Bewohner, aber auch für das Personal: Ausstattung nach dem neuesten Stand der Technik und 100 Prozent barrierefrei sowie Pflegekonzepte, die auf aktuellen medizinischen Erkenntnissen beruhen. So können bis zu 20 Demenzkranke in einem eigenen geschützen Bereich nach dem Böhmkonzept betreut werden. Sie dürfen sich so frei wie möglich bewegen, in der Hausgemeinschaft mit den Betreuern kochen und backen und die eigenen geschützten Außenanlagen frei nutzen – ohne Barrieren.
Das Bistro „Henry“ lädt Bewohner und Besucher zudem täglich zum Brunch, Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen ein. Gekocht wird im Hause. Küchenleiter Karl Hülsmann ist gelernter Konditor und wird für leckere Torten zuständig sein. Beim Essen wird auf den multikulturellen Hintergrund der Bewohner geachtet. Gelatine und Schweinefleisch werden nicht verarbeitet. „Wir können aber jederzeit auf individuelle Wünsche eingehen“, verspricht Karl Hülsmann. js
Wer sich für ein Zimmer im neuen DRK-Haus Rottmanns Mühle interessiert, kann sich an Einrichtungsleiter Marc Bock unter der Telefonnummer (02041) 7373451 wenden.