Anderen helfen!

Der Marktplatz der Hilfe findet in diesem Jahr zum 10. Mal statt – Klaus Schneider zeichnet sich zum letzten Mal für die Koordination des Markts verantwortlich

Kirchhellen - Er gehört fest dazu, zur Schermbecker Weihnachtszeit. Der Marktplatz der Hilfe ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Bereits zum zehnten Mal findet am 30. November der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt rund um die Ludgeruskirche statt – mit der Intention, anderen zu helfen.
 

Für das gute Gelingen wird in diesem Jahr wieder Klaus Schneider Sorge tragen, der seit der ersten Stunde um die Organisation des Marktes bemüht ist. Der diesjährige Marktplatz der Hilfe ist auch für ihn besonders, denn es wird der letzte sein, den er mit organisiert. „Aus gesundheitlichen Gründen muss ich die Aufgabe des Koordinators leider abgeben“, sagt der Schermbecker im Gespräch mit LebensArt. Im kommenden Jahr wird Werner Gertzen in seine Fußstapfen treten. „Ich freue mich, dass wir mit Werner Gertzen jemanden gefunden haben, der dieses Amt weiter betreut“, sagt Klaus Schneider. Und „der Neue“ freut sich auch schon auf seine Aufgabe. „Ich erhalte ja ein gutes Fundament, auf das ich meine Arbeit aufbauen kann“, sagt Werner Gertzen. Denn bereits zum zehnten Mal wird der Marktplatz der Hilfe in diesem Jahr starten. Mit den Jahren hat Klaus Schneider mit dem Team des Initiativkreises ein abwechslungsreiches Angebot geschaffen. „Daher halten wir auch in diesem Jahr wieder an dem bewährten Konzept des Marktes fest, nämlich mit dem Weihnachtsmarkt Hilfe für andere zu bieten“, sagt Klaus Schneider. Über zwanzig Gruppen werden sich beteiligen und an den Ständen rund um die Ludgeruskirche ihre Waren feil bieten. „Etwa 200 Ehrenamtliche sind jedes Jahr für den Marktplatz der Hilfe tätig.“ Denn nicht nur das Leitungsteam bestehend aus Hildegard und Klaus-Peter Franke, Klaus Schneider und nun eben Werner Gertzen, sondern auch die zahlreichen Gruppen und Vereine sind seit Wochen im Einsatz, um zum guten Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Da wird gebastelt, gestrickt, genäht oder auch gekocht, damit man den Besuchern einattraktives Angebot machen kann. „Das Besondere ist ja auch, dass wir nicht ein karitatives Projekt unterstützen, sondern jeder Stand seinen Erlös für sein Projekt verwendet. Damit werden gleich mehrerer Hilfsorganisationen, Spendenaktionen und gute Zwecke unterstützt.“ So sind alle Schermbecker und Besucher aus Nah und Fern am 30. November von 10 bis 19.30 Uhr zum Bummeln, Schauen und Kaufen eingeladen. „Dadurch erfüllen beide Seiten – die Besucher einerseits und die Ehrenamtlichen andererseits das Motto des Weihnachtsmarktes: Wir helfen anderen – helfen Sie uns helfen.“ GK

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