Anderen helfen

Kurz vor Weihnachten ziehen zahlreiche Sammlerinnen des Sozialwerks in Kirchhellen los, um Spenden für Hilfsbedürftige vor Ort zu sammeln

Kirchhellen - Manch eine Sammlerin des Sozialwerks war in diesem Jahr mit einem mulmigen Gefühl in die Sammelaktion des Sozialwerks gestartet. Denn der Gräuel der Menschen gegenüber der Kirche, festgemacht am aktuellen Fall des Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst, löste bei den Sammlerinnen Bedenken aus. Doch die Sorge war unbegründet. Vieler Orts trafen sie auf offene Türen und auf Menschen, die gerne etwas in den Spendentopf gaben, um Hilfsbedürftige in Kirchhellen zu unterstützen.

„Ich habe auch in diesem Jahr wieder viele schöne Sachen erlebt. Viele Menschen haben mich hineingebeten und haben erzählt“, sagt Sammlerin Christa. Und sie nahm sich gerne Zeit für einen Plausch. Denn Sammeln für das Sozialwerk, das bedeutet auch, mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen, Missstände zu erkennen und Hilfe anzubieten.
Auch die Sammlerin Erika kann nur Positives berichten. „Ich hatte schöne Begegnungen und wurde überall herzlich begrüßt. Manch einer, der gerade kein Geld im Haus hatte, brachte es mir abends sogar vorbei. Selbst ältere Leute mit einer kleinen Rente gaben mir etwas, um das Sozialwerk in Kirchhellen zu unterstützen.“
Über zwei Wochen waren die Sammlerinnen unterwegs. Mit dem gesammelten Geld sollen nun Hilfsbedürftige in Kirchhellen unterstützt werden. „Wir danken allen Spendern und Spenderinnen auch für die freundliche Aufnahme unserer Sammlerinnen, die durch ihren Dienst die effektive Hilfe vor Ort erst ermöglichen“, sagt Ulrike Eikenkamp vom Sozial werk. gk

Zurück