Ein Kreuzweg für Kirchhellen

Alte Kreuzwegstationen sollen entlang des Karfreitag-Weges wieder zur Geltung kommen – Sponsoren werden gesucht

Kirchhellen - Er gehört zu Karfreitag wie die Auferstehung zu Ostern: Der Kreuzweg! In jedem Jahr früh morgens um sechs Uhr wird auch in Kirchhellen der Kreuzweg von den Gläubigen gemeinsam gegangen. Der Weg führt vom Krankenhaus zur Dringenburg, weiter zum Kreuzkamp und endet an der St. Johanneskirche. Dabei werden die Stationen des Leidensweges Jesu mit Texten, Schweigen und Liedern meditiert. An verschiedenen Stellen des Weges wird dazu halt gemacht. Der Prozession voran wird ein Holzkreuz getragen, das jeweils von zwei Personen geschultert wird.

In einigen Gemeinden gibt es für diese Form der Andacht Kreuzwegstationen aus Stein, die Szenen vom Leidensweg Jesu darstellen. Solche sichtbaren Stationen fehlen in Kirchhellen. Noch…! – Denn auf Initiative der Seniorenmessdiener hat sich nun eine Gruppe gebildet, die sich zum Ziel setzt, solche Stationen am Weg der traditionellen Karfreitags-Prozession  zu errichten.
Es ist geplant, die Tontafeln des Kreuzweges, der bis 1983 in der Pfarrkirche seinen Platz hatte, zu verwenden. Die Tafeln lagen seitdem in der Krypta der Kirche und würden so wieder einen Platz in der Öffentlichkeit finden. „Für den neuen Kreuzweg sollen sie an Betonstelen befestigt werden. Insgesamt umfasst der Kreuzweg 15 Stationen. Zu den traditionell 14 Kreuzwegstationen kommt eine Auferstehungsstation als österlich-hoffnungsvoller Abschluss hinzu“, erklärt Pfarrer Klaus Klein-Schmeink.
Jede Stele kostet jedoch Geld. Um die Finanzierung zu sichern, werden Privatpersonen und Gruppen aus der Gemeinde angesprochen. „Für jede Spenden sind wir dankbar“, sagt Hans Kläsener von den Seniorenmessdienern. Weitere Informationen erteilt das Pfarrbüro unter Telefon (02045) 40 450 oder auf der Internetseite www.stjk.de.  gj

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