Gladbeck - „Für 2014 haben wir wieder Veranstaltungen für alle Generationen geplant”, erzählt Bodo Dehmel, Vorsitzender des Fördervereins Kotten Nie e.V.. Jedes Jahr werden es ein paar Veranstaltungen mehr in der kleinen Wohlfühloase. „Das liegt an der rasanten Entwicklung des Vereins”, erklärt Bodo Dehmel.
Einige Neuerungen erwarten die Besucher des Kotten Nie. Angefangen mit den verlängerten Öffnungszeiten vom 21. April bis zum 10. Oktober, denn dann öffnet der Kotten Nie montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr seine Türen. Aber auch sonntags lohnt sich ein Besuch, denn an jedem zweiten Sonntag im Monat lädt ein buntes Kinderprogramm zum Mitmachen ein. „Die Kinderveranstaltungen haben eine raketenhafte Entwicklung hinter sich, wir machen solche Kindersonntage bereits seit vier Jahren und es kommen immer mehr Leute, vor allem Familien”, erzählt Bodo Dehmel. Dabei steht jeder Kindersonntag unter einem bestimmten Thema. Zum Beispiel können die Kinder am 11. Mai auf den Spuren der Indianer wandeln. Beim Kindertrödel dürfen die Kinder auch ihre gebrauchten Spielsachen oder Kleidungsstücke zum Verkauf anbieten. „Diese Veranstaltungen werden ausschließlich von Ehrenamtlichen organisiert und wir sind froh, dass wir so viele Ehrenamtliche gefunden haben, die Spaß an der Arbeit mit den Kindern haben. Die Kinder haben dann auch Spaß und das ist das Wichtigste und die Eltern können bei uns Würstchen oder Waffeln genießen”, sagt Bodo Dehmel.
Auch an anderen Sonntagen öffnet der Kotten Nie nun seine Türen und Besucher können hier nach dem Sonntagsspaziergang von 15 bis 17.30 Uhr Kaffee, Kuchen und Waffeln genießen. „Wir haben das im vergangenen Jahr bereits probiert und festgestellt, dass der Bedarf dafür da ist”, sagt Agnes Allkemper vom Kotten Nie-Team.
Eine weitere Neuerung ist der Offene-Boule-Treff, der von April bis Oktober an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr stattfindet. Hier können sich Interessierte treffen und gemeinsam Boule spielen. Kugeln können ausgeliehen werden und Getränke sind auch erhältlich. „Wir möchten, dass Alt und Jung hier zwanglos und mit Spaß etwas gemeinsam machen können”, sagt Holger Kosbab, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins.
Großer Wert wird im Kotten Nie auch auf die Bereiche Kultur und Tradition gelegt, deshalb werden hier Sitten und Gebräuche gemeinsam gefeiert, zum Beispiel mit einem ökumenischen Gottesdienst am 29. Mai ab 11 Uhr oder ein Liederabend mit dem Musiker Rainer Migenda am 19. September.
Und auch das Sommerprogramm des Fördervereins Kotten Nie düfte so manch einen Gladbecker anlocken, denn hierbei sind zum Beispiel ein italienischer Abend und ein Disco-Abend geplant. go
Weitere Informationen zum Programm des Fördervereins Kotten Nie findet man im Internet unter www.kotten-nie.de.