Umzug auf Zeit

Nach den Osterferien konnten die Schüler der Gregorschule ihr neues Schulgebäude beziehen – Etwa ein Jahr sollen die Schüler nun hier lernen

Kirchhellen - Die Osterferien sind vorbei und an der Gregorschule geht der Schulalltag für die 180 Grundschüler wieder los. Aber das ganz ohne den gewohnten Schiefstand, denn das Übergangsgebäude ist fertig und konnte während der Osterferien bezogen werden. 66 mobile Einheiten wurden dafür angemietet und für den Schulbetrieb passend aneinandergefügt und hergerichtet. Und auch die Spielgeräte für die Pausen dürfen natürlich nicht fehlen.

Bereits im April fand die symbolische Schlüsselübergabe statt, bei der Schulleiter Peter Pawliczek ein symbolischer Schlüssel für die Schule auf Zeit überreicht wurde. „Wir freuen uns auf dieses Abenteuer und hoffen dass alles gut klappt”, sagt Peter Pawliczek. 1.200 Quadratmeter und acht Klassenräume stehen den Schülern nun in der Übergangsschule aus Containern zur Verfügung. Wobei man in der Schule kaum etwas davon bemerkt, dass es sich um Container handelt. Sogar Klimaanlagen wurden in den einzelnen Klassenräumen eingebaut. Auch an die Lehrer wurde gedacht, denn 14 Lehrerparkplätze sind an dem neuen Standort vorhanden. Für die Kinder ändert sich nicht viel, denn der Schulweg bleibt fast derselbe wie zuvor, da die neue Schule ebenfalls auf der Gregorstraße liegt und den gleichen Platz bietet wie die Schule, die nun gehoben werden kann. Die Offene Ganztagsschule (OGS) findet in dem neuen Gebäude Platz. Für die Kinder gibt es hier Schlafbereiche, Spielbereiche und sogar einen Töpferraum. Die OGS bezog bereits vor den Osterferien ihr neues Quartier.
Das alte Schulgebäude der Gregorschule, das durch bergbauliche Einwirkungen eine erhebliche Schiefstellung aufweist, kann nun mittels hydraulischer Hebeverfahrenstechniken angehoben und wieder in die Waage gebracht werden. Nach vorbereitenden Maßnahmen soll die eigentliche Hebung der Schule um fast einen Meter ab Herbst erfolgen und etwa nach einem Jahr beendet sein. Bei der Hebung werden hydraulische Pressen in die tragenden Wände des Gebäudes eingesetzt. Dazu werden Nischen in die Wände gestemmt, in die die Pressen eingesetzt werden. Dann kann die Schule an der abgesenkten Seite langsam gehoben werden. Damit das Gebäude nicht beschädigt wird, findet die Hebung sehr langsam statt. Zukünftig sind laut der RAG nur noch sehr geringe bergbaubedingte Einwirkungen zu erwarten. go

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