Kirchhellen - Gegründet wurde der Kirchbauverein Ekel 1914, um eine Kirche zu bauen – Bis heute steht diese Kirche zwar nicht, aber dafür der Kindergarten St. Johannes Ekel, der von dem Verein gegründet wurde und nun gefördert wird. Dieses Jahr begeht der Kirchbauverein sein 100-jähriges Jubiläum und das ist ein Grund zum Feiern. Deshalb sind am Sonntag, 18. Mai alle herzlich eingeladen mitzufeiern.
Auch wenn bei dem Kirchbauverein in der Vergangenheit nicht immer alles nach Plan verlief, so hat er doch das Beste daraus gemacht. „Das ursprüngliche Ziel des Kirchbauvereins war es, eine Kirche für die Bauernschaft Ekel zu bauen“, erzählt Norbert Honert, Geschäftsführer des Vereins. Der Verein legte sich ins Zeug und Grundstück und Geld waren da, doch der Erste Weltkrieg durchkreuzte die Pläne. Danach war das Geld weg und es hieß von vorne anfangen. „1938 war man dann wieder soweit. Die Pläne waren erstellt und sogar das Baumaterial lag schon bereit, aber dann kam der Zweite Weltkrieg“, erzählt Norbert Honert. Und auch der machte alle Pläne des Kirchbauvereins wieder zunichte. Erst als 1969 die Ekeler Volksschule geschlossen wurde, begann der Verein wieder aufzuleben und hatte die Idee aus der Schule einen Kindergarten zu machen – den Kindergarten St. Johannes Ekel. Heute gehen über 40 Kinder in diesen Kindergarten und der Kirchenbauverein ist der Förderverein des Kindergartens. „Den Namen Kirchenbauverein Ekel wollten wir aber behalten, deshalb haben wir nur unsere Satzung geändert“, sagt Norbert Honert. „Denn der Name hat Historie.“ Und diese Geschichte soll gefeiert werden. Das Fest beginnt am 18. Mai um 10.30 Uhr mit einer Maiandacht auf dem Hof Fehmer und geht anschließend weiter mit einem bunten Programm. go