Hebung verläuft nach Plan

Die Gregorschule wurde gerade gerückt und um fast einen Meter angehoben – Jetzt wird die Schule wieder hergerichtet

Kirchhellen - Etwa 3.300 Tonnen mussten hier nach oben gehieft werden, denn etwa soviel wiegt die Gregorschule. Durch bergbauliche Einwirkungen aus der Vergangenheit wies sie einen erheblichen Schiefstand von fast einem Meter auf. Der wurde nun begradigt.

Innerhalb von etwa drei Wochen wurde die Gregorschule im September angehoben. Zu diesem Zweck wurde das Schulgebäude mit einer riesigen Säge vom Fundament getrennt, damit die Schieflage im Boden ausgegossen werden konnte. Ein Stahlkorsett sicherte dabei das Gebäude. 126 hydraulische Pressen hoben dann nach und nach das Gebäude an und begradigten den Schiefstand. Der größte Hubraum im Bereich der Mensa betrug dabei mehr als 90 Zentimeter. „Alle Pressen werden bei dem Vorgang elektronisch überwacht, damit es nicht zu Schäden am Gebäude kommt“, erklärt Jutta Kurdelbaum, RAG-Projektleiterin dieser Maßnahme. Auch für sie ist diese Hebung ungewöhnlich. „Wohnhäuser werden häufig so angehoben, aber bei einer Schule ist das schon etwas Anderes.“
Im Anschluss an die Hebung folgt nun viel Arbeit, denn es gilt die Schule wieder herzurichten. Nach den Osterferien sollen die Grundschüler wieder in ihrer Schule lernen können. Der Torbogen sowie das ehemalige Hausmeistergebäude sollen ebenfalls noch separat angehoben werden, den hier soll die OGS ihren neuen Platz finden. Eine erneute Schieflage der Gregorschule durch bergbauliche Einwirkungen ist laut RAG nicht zu befürchten, da aufgrund einer geänderten Abbauplanung des Bergwerks Prosper-Haniel zukünftig nur noch geringfügige bergbauliche Einwirkungen zu erwarten sein sollen. go

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