Geben ist seliger als Nehmen

Es ist wieder Spendenzeit – Doch wo kommt die milde Gabe wirklich an und welche Organisationen sind seriös?

Kirchhellen - Advent und Weihnachten sind für Spenden­sammler besonders interessant und lukrativ. Ob in der Fußgängerzone, an der Haustür, per Post oder im Fernsehen, überall sollen wir unser Portemonnaie öffnen. Da ist es nicht immer leicht, einen Überblick zu behalten.

Wichtig sind die Projekte, die hinter den Spendenaufrufen stehen. Hilfsorganisationen wie Misereor, BfdW, Malteser oder der paritätische Wohlfahrtsverband haben jahrelange Erfahrungen. Sie tragen das DZI-Siegel (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen), das bestätigt, dass die Organisationen transparent arbeiteten und Standards einhalten. Manchmal ist der gesunde Menschenverstand genau richtig, wenn es um´s Spenden geht: Wenn das Bauchgefühl nicht stimmt, Abstand von einer Sach- oder Geldspende nehmen. Spendenanfragen von regionalen Organisationen sind meist mit konkreten, überprüfbaren Verwendungszwecken angeben. Da kann der eine oder andere Euro getrost abgegeben werden.
Wer kaufen und gleichzeitig unterstützen möchte, ist im Weltladen richtig. Hier werden Kaffee, Tee oder Schokolade angeboten, die zu 100 Prozent aus fairem Handel stammen. Da ist das Produkt gleichzeitig das Projekt. Im Kirchhellener Weltladen an der St. Johannes Kirche und den Eine-Welt Gruppen der Evangelischen Kirche und der Gemeinde Heilige Familie werden die Waren aus fairem Handel angeboten. Hier finden sich auch mögliche Weihnachtsgeschenke, wie  Kerzen, Weihnachtsservietten und Minikrippen in Schmuckschachteln – die Öffnungszeiten sind sonntags von 10.30 bis 12 Uhr. gj

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