Kirchhellen - Die neu gegründete Sekundarschule Kirchhellen, die nach den Sommerferien an den Start geht, hat eine letzte Voraussetzung dafür geschaffen. Ende Juni schloss der bisherige Beauftragter für die Sekundarschule und frisch ernannte Schulleiter der Sekundarschule Stefan Völlmert die gesetzlich vorgeschriebene Kooperationsvereinbarung mit gleich zwei Partnern, dem Vestischen Gymnasium und dem Berufskolleg der Stadt Bottrop.
Diese Vereinbarung dient dem nahtlosen Übergang der Schülerinnen und Schüler, die nach ihrem Abschluss mit Klasse 10 das Abitur oder Fachabitur anstreben wollen. „Wir möchten sicher stellen, dass es für unsere Schüler nach der 10. Klasse weitergehen kann“, erklärt Stefan Völlmert die Idee hinter der gesetzlichen Vorgabe. Die Sekundarschule ist eine völlig neue Schulform, die es so bislang noch nicht gab. Das bringt ebenso neue Möglichkeiten mit sich, auf die sich das Lehrerteam freut. Um den Schülerinnen und Schülern schon jetzt gewährleisten zu können, dass die Durchlässigkeit bis zum Abitur oder Fachabitur gegeben ist, haben Matthias Plaputta, Schulleiter des Vestisches Gymnasiums und Guido Tewes, Leiter des Berufskollegs, ihre Unterschriften gegeben. „Sofern die fachlichen Voraussetzungen gegeben sind, können die Schüler entscheiden, wie es weitergeht. Uns ist das Wohl der Schüler stets das höchste Anliegen und wir werden kontinuierlich einen Austausch zwischen den kooperierenden Schulformen bieten“, sagt Karl Trimborn, Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule der Stadt Bottrop.
Langsam, aber sicher richten sich die Lehrerinnen und Lehrer der neuen Schule ein. Noch sieht es kahl aus in den Räumen, nachdem die Gregorschüler wieder ausgezogen sind. Doch die Sommerferien werden für den Umzug und das Ausstatten der Räume an der Gregorstraße genutzt. Dort wird die Sekundarschule zunächst einmal für drei Jahre ihre Heimat finden. Dann soll der Neubau auf dem Gelände der heutigen Hauptschule, die nun ausläuft, fertig sein. gj