Kirchhellener unterwegs

Der Verein Natürlich Kirchhellen hat am Kirchhellen-Tag das Dorf in Bewegung gebracht – an allen Stationen gab es viel zu sehen und zu erleben

Kirchhellen - Bei strahlendem Sonnenschein hat sich wohl das halbe Dorf auf die Beine gemacht und den Kirchhellen-Tag zu einem vollen Erfolg werden lassen. Mit Fahrrädern, Kutschen, im Beiwagen der Veteranen oder im Oldtimerbus zogen die Kirchhellener von Station zu Station. Und alle waren gut gelaunt und genossen das warme Wetter.
 

In allen Ortsteilen haben die Paten mit Vereinen und Gruppen für Unterhaltung und Kulinarisches gesorgt. „Die Vorbereitung fand hauptsächlich in den Ortsteilen statt. Und da ist Großartiges geleistet worden. Der Wettergott war uns in diesem Jahr natürlich außerordentlich gut gesonnen. Wir sind überwältigt von der Menschenmenge, die unserem Aufruf gefolgt ist“, freut sich Werner Dierichs, Vorsitzender von Natürlich Kirchhellen.
In Mitte lockten Aufführungen der TSC Harmonie, die mit ihren Kindern und Jugendlichen für musikalische und tänzerische Unterhaltung sorgte - auch zum Mittanzen wurde aufgefordert. Flammkuchen und Grillwurst sowie Grillburger kamen ebenso gut an wie die Spiele der Brezelspaßplatzpartronen. In Overhagen ging es hoch hinaus, mit Hilfe eines 35 Meter hohen Hubwagens konnte jeder einen Blick über Kirchhellen werfen. Feldhausen zeigte die wahren Schätze ihrer Kirche. Eine Münchener Historikerin gab Auskunft über die Besonderheiten der Fenster und Figuren am Altar. Wer noch nie Rentiere gesehen hat, konnte dies bei den Rentierfreunden nachholen. Ekel hat seinen Standort kurzerhand zum Treck de Bomstamm verlegt. „So konnten wir alle voneinander profitieren. Der Treckerwettbewerb zog ja auch eine Menge Publikum an“, erklärte Willi Holtkamp. Den Buchweizenpfannkuchen, den es dort gab, sollte schließlich auch jeder genießen dürfen. Grafenwald gab sich sportlich – ob Getränke an der Sportsbar oder Fußballspiele auf dem neuen Kunstrasenplatz hatten die Wahl. Wasserspiele und Landmaschinen sorgten in Holthausen auf dem Hof Hecker für Aufsehen und die leckeren Waffeln für Genuss. Mit Hüpfburg und dem beliebten Nagelbrett sowie Reibekuchen machte Harding­hausen auf sich aufmerksam.
Die Motorrad-Veteranen fuhren den ganzen Tag mit Interessierten von Station zu Station – und das bei der Hitze! Da ging es in der Kutsche schon luftiger zu. Und auch der Oldtimerbus war ein beliebtes Fortbewegungmittel. Hannes Große Venhaus und Peter Pawlizcek erzählten Dönekes und Wissenswertes über Kirchhellen. Der Vorstand von Natürlich Kirchhellen bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern und Besuchern für einen wunderschönen dritten Kirchhellen-Tag! go

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