Kirchhellen - In 40 Jahren hat sich natürlich einiges geändert. Aus gemeinsamen Abenden wurden schnell größere Ausflüge und Fahrten. Jedoch eines ist über die Jahre gleich geblieben. Die Frauen des Frauenkreises Kirchhellen sind eine starke Gemeinschaft, die nicht nur miteinander viel erleben, sondern auch füreinander da sind. Von Anfang an waren die Frauen sehr engagiert, wenn es um soziale Projekte ging. Helfen, wo Hilfe gebraucht wird, lautet ihr Motto, das sie über die Jahre begleitet hat.
Im Oktober 1975 trafen sich erstmals 20 Frauen auf Einladung der Frauengemeinschaft, um zu überlegen, wie sie gemeinsame Interessen verfolgen können. Daraufhin wurde der „Kreis junger Frauen“ gegründet. Nach der Gründung wurde der heutige Frauenkreis eine eigenständige Organisation. Rita Mues ist eine von zehn Frauen, die seit der Gründung vor 40 Jahren mit dabei sind. „Es ist eine großartige Gemeinschaft, die zusammen viel unternimmt“, berichtet Rita Mues mit einem Lachen. Kulturelle Veranstaltungen werden gemeinsam besucht, Fahrradtouren unternommen und Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Doch neben dem Spaß steht das soziale Engagement der geselligen Runde an erster Stelle. Seit Jahren unterstützen sie verschiedene Projekte. „Wir helfen da, wo es akut brennt. Uns ist es wichtig Spuren zu hinterlassen“, erklärt Marion Weiner, Frauenkreis-Vorsitzende. Jedes Jahr sammelt sie mit zwei weiteren Frauen Ideen für das Programm des Frauenkreises. In diesem Jahr wird sie tatkräftig von Rita Mues, Christel Zaczek und Gertrud Dierkes unterstützt. „Das Team wechselt jedes Jahr. So können immer andere neue Ideen beitragen und man ist nicht festgefahren. Neue Impulse von Außen sind sehr wichtig“, verrät Marion Weiner.Besondere Bedeutung hat die intensive Beziehung zwischen dem Frauenkreis und Schwester Michaela Schäpermeier, die ebenfalls gebürtige Kirchhellenerin ist. Seit 1978 pflegen die Frauen den herzlichen Kontakt zu ihr. Schwester Michaela Schäpermeier hilft in einer Missionsstation in Südafrika und betreut dort heimatlose Jugendliche. Der Frauenkreis ist von ihrer Arbeit so überzeugt, dass sie bereits seit 35 Jahren Geldspenden übermitteln. In regelmäßigen Abständen schreibt Schwester Michaela Schäpermeier den Frauen des Frauenkreises. „Uns ist wichtig, dass wir wissen, wo unser Geld hinkommt. Wir möchten vor Ort helfen. Durch Schwester Michaela Schäpermeier wissen wir, dass zum Beispiel mit Hilfe unseres Geldes ein Brunnen gebaut werden konnte“, freut sich Marion Weiner. Wenn Schwester Michaela Schäpermeier in ihrem Heimatdorf Kirchhellen ist, besucht sie die Frauengruppe gerne. Durch diese freudigen Treffen weiß der Frauenkreis, wie wichtig ihre Hilfe ist. Das Geld, das der Frauenkreis spendet, erwirtschaften sie selbst. Am 14. und 15. November startet wieder die Cafeteria zur alljährlichen Buchausstellung der Pfarrbücherei. Zusätzlich zu dieser bieten die Frauen einen kleinen Basar an. Kreative Ideen wurden für den Basar verwirklicht. Der Erlös der Cafeteria kommt den sozialen Projekten des Frauenkreises zu Gute. Wer den Frauenkreis unterstützen möchte, sollte auf ein leckeres Stück selbstgemachten Kuchen vorbeikommen. Wir von der LebensArt beglückwünschen den Frauenkreis zum Jubiläum und wünschen ihnen, dass sie noch viele weitere runde Geburtstage feiern werden. kb