Schermbeck - „Als wir die Feier zum fünfjährigen Jubiläum geplant haben, wussten wir sofort es muss netzwerkmäßig zugehen. Wir brauchen keine Profiband und kein Gala-Essen. Wir wollen in Räumen feiern, die uns vertraut sind. Laienhaft, aber richtig fröhlich und festlich muss es bei uns zu gehen“, sagte Pfarrer Dieter Hoffmann, Vorsitzender des Netzwerkrates, in seiner Eröffnungsrede bei der Fünfjahres-Feier des Netzwerkes.
Persönlich und mit viel Humor feierten die rund 300 Netzwerker ihr fünfjähriges Bestehen. Dabei blickten sie auf die Anfänge zurück und freuten sich über die großartige Entwicklung des Netzwerkes Schermbeck. Im Jahr 2009 begann alles auf einer Klausurtagung des Presbyteriums. Damals war man sich einig: Es muss mehr Angebote geben für die Generation 55+. Heute besteht das Netzwerk aus 33 verschiedenen Gruppen, die unterschiedlichste Interessen verfolgen. Das Herzstück bildet das Gemeindecafé Schorsch, das aus allen Nähten platzt. Möglich ist all das nur auf Grund der engagierten Mitglieder, die das Netzwerk mit Leben füllen. Das weiß auch Gabriele Winter von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Sie ist maßgeblich beteiligt an der Entstehung des Netzwerkes Schermbeck und hielt ebenfalls eine Rede auf der Feier. „Seit knapp 25 Jahren gibt es die Netzwerkarbeit in NRW. Als ich Dieter Hoffmann von dem Modell berichtet habe, war er direkt begeistert“, erzählte Gabriele Winter. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von dem ehrenamtlichen Engagement der Schermbecker Netzwerker. „Es ist eines der wenigen Netzwerke, das fast nur über ehrenamtliche Unterstützung läuft“, erklärt Gabriele Winter. Auch Bürgermeister Mike Rexforth ist bekennender Fan des Netzwerkes Schermbeck. Er hat bereits die ersten Züge mitbekommen und fühlte sich in der lockeren, geselligen Runde spürbar wohl. „Das Engagement ist bemerkenswert. Das Netzwerk füllt die Gemeinde mit Leben. Werden Sie nicht müde, sich weiter zu engagieren“, betont der Bürgermeister in seiner Rede. kb