Das Ehrenamt im Fokus - Projekte ausgezeichnet

Beim alljährlichen Sommerfest des Bürgermeisters auf dem Kotten Nie wurde das Gewinner-Projekt 2016 der Aktion „Menschen machen‘s möglich“ bekanntgegeben

Gladbeck - Sommerliche Temperaturen, strahlende Gäste und musikalische Untermalung – das waren die perfekten Zutaten für ein fröhliches Sommerfest des Bürgermeisters. Zahlreich folgten die Gäste der Einladung von Bürgermeister Ulrich Roland und feierten gemeinsam mit der Stadtspitze ein heiteres Fest mit gemeinsamem Singen und Klönen. Das Team des Kotten Nie verwöhnte die Gäste wie jedes Jahr mit Gastfreundschaft, Gutem vom Grill und einem köstlichen Salatbuffet. Für die musikalische Untermalung sorgten der beliebte Gladbecker Musiker Norbert Gerbig und die Mitglieder seines Gitarrenkurses. Außerdem stand wie in den vergangenen Jahren auch das Ehrenamt im Mittelpunkt.
 

Denn mit dem Fest auf dem Kotten Nie bedankt sich Bürgermeister Ulrich Roland bei den Gladbeckern für ihr ehrenamtliches Engagement. Insbesondere stand die Flüchtlingsarbeit und die Integration im Mittelpunkt seiner Rede: „Wieder gingen die Bilder von den Deutschen, die erst die Grenzen, dann ihre Herzen öffneten, um die Welt. Auch in Gladbeck gab es viele, die nicht lange zögerten, die sofort mit anpackten“, betont der Gladbecker Bürgermeister und bedankte sich im gleichen Zug bei allen engagierten Helfern: „Gladbeck ohne Sie, ohne Ihren Einsatz, wäre nicht die Stadt, die wir kennen, in der wir gerne leben.“
Ein schönes Beispiel für gelungene Integration und einen kreativen Sprachkurs zeigten Norbert Gerbig und die Mitglieder seines Gitarrenkurses Der Musiker gründete den Kurs für Flüchtlinge, denn er weiß: Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschen. Auf dem Sommerfest spielten sie neben deutschem Liedgut auch Musik aus ihren Heimatländern und bekamen dafür anerkennenden Applaus.
 

Es gibt nur Gewinner

Im Rahmen des Sommerfestes vergaben die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft und LebensArt außerdem ihre Auszeichnung an die Gewinner der Aktion „Menschen machen‘s möglich“. Denn auch bei dieser Aktion dreht sich alles um das Ehrenamt.  Zuvor wurden die Projekte den Gladbeckern in der LebensArt zur Wahl gestellt. Fünf Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen nahmen an der Aktion teil: Der Tierschutzverein Gladbeck und Umgebung e.V., der Hospiz-Verein-Gladbeck, das Projekt „Herzkissen“, das Projekt „Patientenbegleitung in Gladbeck“ und der Verein „Lebenswerter Wohnen Luftschacht e.V.“. Knapp 1.300 Gladbecker Bürger stimmten daraufhin für ihr Lieblingsprojekt ab.

„Alle nominierten Projekte des diesjährigen Wettbewerbs „Menschen machen’s möglich“ tragen dazu bei, dass in unserer Stadt vieles möglich ist. Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs: Sie alle sind Gewinner, Ihr Engagement ist für unsere Stadt unverzichtbar. Dafür danke ich Ihnen im Namen der gesamten Stadtgesellschaft“, erklärte Ulrich Roland, bevor er den Gewinner verkündete. Und auch RWW-Geschäftsführer Dr. Franz-Josef Schulte erkannte den großen Verdienst jedes einzelnen Projekts. Und so erhielt nicht nur der Erstplatzierte eine Förderung von 1.000 Euro, sondern auch die anderen vier Projekte erhielten 500 Euro als Anerkennung für die tolle Leistung, die jeder von ihnen vollbringt. An diesem Tag gab es nur Gewinner.
 

Und der erste Platz geht an...

...den Verein „Lebenswerter Wohnen Luftschacht e.V.“ Insbesondere einer kam aus dem Stahlen gar nicht mehr heraus: Hans-Peter Kock, Vorsitzender des Vereins „Lebenswerter Wohnen Luftschacht e.V.“, konnte den unerwarteten Sieg gar nicht fassen und freute sich umso mehr über die Förderung. „Es ist wirklich ein perfekter Tag: Schönes Wetter, ein tolles Fest und auch noch der unerwartete Sieg“, freute sich Hans-Peter Kock. Ziel und Zweck des  Vereins ist es, das Miteinander im Stadtteil zu fördern und das Wohnen lebenswert zu gestalten. Doch der Verein ist nicht nur in seinem Viertel ehrenamtlich aktiv. „Mit der Förderung könnten wir weitere soziale Zwecke unterstützen“, erklärt der engagierte Ehrenamtler.

Die LebensArt und die RWW möchten in diesem Zuge noch einmal allen Projekten herzlich gratulieren und natürlich auch ein Dankeschön aussprechen, dass diese Projekte die Stadt Gladbeck zu einem lebenswerten, bunten, vielfältigen und sozialen Ort machen. kb

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