Gladbeck - „Ohne Euch wäre der Caritasverband nicht das, was er ist“, betonte Gabriele Holtkamp-Buchholz vom Caritasverband und bedankte sich damit bei den zehn Freiwilligendienstlern und Jahrespraktikanten, die im vergangenen Jahr das Team unterstützten. Gemeinsam wurde viel erlebt – schöne und auch schwere Momente gehörten dazu. Das hat die zehn Jugendlichen nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Nun blicken sie positiv auf ihre Zeit beim Caritasverband zurück und erklärten, warum sie ein soziales Jahr hier nur empfehlen können.
Der Schritt von der Schule ins Berufsleben ist schwerer als so mancher Schüler denkt. Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Engagement sind die Grundanforderungen an die jungen Menschen. Hinzu kommt, dass viele unentschlossen sind, wohin ihr Berufsweg sie führen wird. Ein freiwilliges, soziales Jahr oder ein Jahrespraktikum kann dann für Jugendliche eine tolle Alternative bieten. Hier können die jungen Menschen nicht nur den Ablauf des Berufsleben kennenlernen, sondern auch den Umgang mit Menschen verbessern und lernen, im Team zu arbeiten.
Auch die zehn Freiwilligendienstler des Caritasverbandes haben in dem Jahr viel gelernt. „Ich wurde direkt ins Team eingebunden und konnte so viele Erfahrungen sammeln“, erklärt die Freiwilligendienstlerin Esra Kodamann. „Hauptsächlich war ich in der Verwaltung tätig, doch durfte ich auch in den Bereich der Betreuung reinschnuppern. Das hat meinen Umgang mit Menschen unheimlich verbessert.“ Anschließend an das Jahr im Caritasverband macht Esra nun eine Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten, wo ihr die Erfahrungen im Bereich der Verwaltung zugute kommen.
Die anderen Jahrespraktikanten und Freiwilligendienstler können sich dem positiven Feedback von Esra nur anschließen. Viele nutzten die Zeit als Orientierungsjahr, um herauszufinden, welcher Berufszweig für sie in Frage kommt.
„Es ist immer toll zu sehen, wie sich die jungen Menschen in dieser Zeit entwickeln. Vom ersten bis zum letzten Arbeitstag ist eine enorme Veränderung festzustellen“, betont Beate Demski, Einrichtungsleiterin des Johannes-van-Acken-Hauses. Gabriele Holtkamp-Buchholz fügt hinzu: „Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und sind viel geduldiger geworden.“ Veranwortung mussten die zehn Freiwilligendienstler und Jahrespraktikanten auch für ihre Projekte übernehmen, die sie über das Jahr begleiteten. Gemeinsam wurde beispielsweise ein Johannes-van-Acken-Haus-Buch entworfen, indem Bilder von Veranstaltungen und dem Alltagsleben zu finden sind. In Zukunft dürfen sich alle Interessierten durch das Buch blättern und das Haus näher kennenlernen.
Doch nicht nur für die zehn jungen Menschen war die Zeit eine Bereicherung. Auch der Caritasverband schätzt sich glücklich, die gemeinsame Zeit erlebt zu haben. „Wir haben viel gegeben, aber auch viel mitgenommen. Für uns ist das eine große Bereicherung, da die Freiwilligendienstler und Jahrespraktikanten zusätzlich kommen und nicht für jemand anderen einspringen“, erklärt Gabriele Holtkamp-Buchholz. Abschließend bedankte sich der Caritasverband bei Kübra Dizdar, Daron Nuth, Michael Mickert, Lara Kellmer, Esra Kodamann, Samy El-Omari, Isabella Wagner, Lisa Nikolay, Isabella Ehls und Aber Berisha für die schöne Zeit.
Ein soziales Jahr erleben
Der Caritasverband Gladbeck e.V. bietet in jedem Jahr jungen Menschen die Möglichkeit ein soziales Jahr zu erleben. Dies können die jungen Menschen in verschiedenen Abteilungen tun. Entweder im Senioren- und Pflegedienst, in der Beratung, in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe oder im Wohn- und Assistenzangebot für Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen erhalten alle Interessierten auf der Webseite des Caritasverbandes. Bewerbungen können an die Personalabteilung des Caritasverbandes Gladbeck an der Kirchstraße 5 gesendet werden. kb