Gladbeck - An der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule ist seit über einem Jahr so einiges im Gange: Gerne möchte die IDG sich zur Talentschule bewerben, doch dafür gilt es vorab einige entscheidende Grundlagen zu erfüllen. Mit einer ersten Zukunftswerkstatt Ende 2017 fiel der Startschuss und mit ihm kamen zahlreiche Ideen, wie die Schule künftig in Erscheinung treten könnte.
Talentschulen sind ein Projekt des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und sollen helfen, soziale Nachteile im Bildungsbereich zu überwinden, Kindern und Jugendlichen – egal welcher sozialen Herkunft – Aufstiegschancen zu ermöglichen und Leistungen und Erfolge von Schülerinnen und Schülern aus sozial schwachen Stadtteilen zu steigern. Dazu werden ausgewählten Schulen in den kommenden Jahren zusätzliche Ressourcen unterschiedlicher Formen zur Verfügung gestellt. Eben solche Ressourcen wünscht sich auch die Gladbecker Gesamtschule und arbeitet deswegen daran, Konzepte zu entwickeln, die eine Förderung möglich machen.
Schritt für Schritt ans Ziel
Am 12. Dezember 2018 hat die Schule zu einer zweiten Zukunftswerkstatt eingeladen. Dort haben sich der Didaktische Leiter Maik Bubenzer, Schulleiterin Alrun ten Have sowie Vertreter der Stadt Gladbeck und der Bezirksregierung Münster mit zahlreichen Teilnehmern in Projektgruppen zusammengetan und über folgende Themen diskutiert: Imagebildung, Marketing, neue Kolleginnen/Kollegen, Digitalisierung, Wertschätzung, Inklusion, Integration, Konsequenz, Elternarbeit, Leistungsorientierung und Profilbildung. Unterstützung fanden die Organisatoren dabei auch von „Wegbereiter – Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten“ sowie dem Förderverein der IDG Gladbeck e.V. Maik Bubenzer: „Unser Ziel ist es nun, Bilanz zu ziehen und ein Meinungsbild zu erheben, welche Projekte und Maßnahmen wir in den kommenden Jahren angehen. Zudem organisieren wir die Prozesse der Umsetzung.“ So geht die Schule nun Schritt für Schritt einer erfolgreichen Zukunft entgegen. ko