Laienschar probt eifrig!

Ende März bringt die Theatergruppe der Kolpingsfamilie wieder ihr plattdeutsches Stück auf die Bühne – Noch sind Restkarten erhältlich

Kirchhellen - „Bloss Zoff met den'n Stoff“ so lautet der diesjährige Titel des plattdeutschen Theaterstücks von Bernd Gombold, das die Laienspielschar der Kolpingsfamilie auf die Bühne bringt. Seit Wochen proben die Theaterspieler dafür, basteln an Kostümen und dem Bühnenbild.
 

Am 29. März ist es soweit, dann startet die Laienschar mit der ersten Aufführung des Stücks auf der Bühne des Brauhauses Kirchhellen. Vier weitere werden folgen. Gespielt wird die Geschichte rund um die Eheleute Toni und Franz Kohlkopf. Die fleißigen Gemüsebauern rackern sich ab, um finanziell einigermaßen über die Runden zu kommen. Doch es gibt „Zoff“ mit der Nachbarin Maja Müslein, die nebenan einen ökologischen Gemüseanbau betreibt und mit der traditionellen chinesischen Heilkunst eine Menge Geld verdient. Doch damit nicht genug, plötzlich taucht auch noch ein dubioser Typ auf und bietet Franz Kohlkopf ein undurchsichtiges Geschäft an. Die Dinge nehmen ihren Lauf.
Wer wissen möchte, was es mit dem dubiosen Handel, Frau Müslein und den Kohlkopfs auf sich hat, ist zum plattdeutschen Theater herzlich eingeladen. Die Aufführungen finden statt am: Samstag, 29. März um 18 Uhr, Sonntag, 30. März um 16 Uhr, Freitag, 4. April um 19.30 Uhr, Samstag, 5. April um 18 Uhr und Sonntag, 6. April um 16 Uhr. Restkarten gibt es im Brauhaus oder an der Abendkasse.
Am Rande des Kartenvorverkaufs kam es wohl in diesem Jahr zu Missmut. Einige Hartgesottene hatten sich schon um 7 Uhr in der Früh vor dem Pfarrheim versammelt, um hier den Zuschlag auf die besten Karten zu bekommen und waren enttäuscht, dass einige Reihen schon belegt waren. „Wir geben immer ein Kontingent an Karten an die Helfer und Verwandten der Spieler“, sagt Agnes Grewer, „diese Ehrenkarten beschränken sich aber lediglich auf einen Block, so dass jeder die Chance hätte, sich Karten in dem anderen Block zu sichern.“ Die treuen Kolping-Theaterfans gingen dennoch leer aus, konnten sich keine Karten in den besagten Reihen sichern. „Wir wissen, dass wir an dem System arbeiten müssen und sind für Vorschläge offen“, sagt Agnes Grewer. gk

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